Grenzüberschreitende Abfallverbringung

Grenzüberschreitende Abfallverbringung

Sind Sie im Bereich Im- und Export von Abfällen aktiv?
Wenn ja, müssen Sie diesbezüglich zahlreiche spezielle gesetzliche Vorgaben beachten!


Abhängig vom Entsorgungsverfahren, dem Bestimmungsstaat und der Einstufung des Abfalls unterliegt eine grenzüberschreitende Abfallverbringung (Im- und Export) gemäß der EG-Verordnung zur Verbringung von Abfällen (VVA) entweder vereinfachten Informationspflichten oder aber dem Verfahren der vorherigen schriftlichen Notifizierung (Beantragung) und Zustimmung (Genehmigung). Es gilt die Abfalldefinition der Abfallrahmenrichtlinie.

Des Weiteren fallen in Abhängigkeit von der zu verbringenden Abfallmenge und der Anzahl der erforderlichen Transporte für die Ein- bzw. Ausfuhr der Abfälle spezielle Gebühren an.

Welches der oben genannten Verfahren für die von Ihnen zu verbringenden Abfälle zur Anwendung kommen muss sowie die Höhe der Verbringungsgebühr erläutern wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch bei Ihnen oder bei uns im Hause.

Hier erhalten Sie weitere Informationen beim Umweltbundesamt.

Notifizierungsverfahren

Bei der Verbringung von zur Beseitigung bestimmter Abfälle sowie bestimmte Abfälle die zur Verwertung vorgesehen sind, ist es nach den Bestimmungen der VVA EG Nr. 1013/2006 des europäischen Parlaments Pflicht, ein Notifizierungsverfahren durchzuführen.

Damit gemeint ist die Offenlegung bzw. Erläuterung aller wichtigen, die Verbringung und die dabei eingebundenen Stellen betreffenden, Informationen (u.a. Vertragspartner, Transportweg und Verwertungs- oder Beseitigungsverfahren).

Im Rahmen des Notifizierungsverfahrens bedarf dies einer intensiven Zusammenarbeit mit den Vertragspartnern sowie den Behörden im Versand- und Empfängerstaat und ggf.  in den Transitstaaten.

Behalten Sie den Überblick!

Gerne unterstützen wir Sie

  • bei der  Erstellung der für die Notifizierung erforderlichen Genehmigungsunterlagen,
  • bei der  Abstimmung mit den zuständigen Behörden,
  • bei der Organisation und der Bereitstellung der erforderlichen Begleitscheine, der Empfangs- sowie der Verwertungs- bzw. Beseitigungsbestätigungen sowie
  • bei der Dokumentation (Sicherstellung des Dokumentenflusses zwischen den Entsorgungsanlagen, den Vertragspartnern und den Behörden).

Abfälle der "Grünen Liste"


In vielen Fällen ist die grenzüberschreitende Verbringung von Abfällen (Im- und Export) in einem vereinfachten Verfahren ohne aufwändiges Notifizierungsverfahren zulässig.


Dennoch ist die Verbringung gem. Artikel 18 VVA vertraglich zu regeln und mittels standardisiertem Begleitschein (Anhang VII der VVA) zu dokumentieren. Dies gilt ausschließlich für Abfälle der s.g. „Grünen Liste“ (Anhang III der VVA) die zur Verwertung ins Ausland verbracht werden.


Gerne beraten wir Sie bei der Entscheidung, ob das vereinfachte Verfahren nach Artikel 18 der VVA für die von Ihnen zu verbringenden Abfälle in Frage kommt und unterstützen Sie bei der Vorbereitung  aller  für die Verbringung erforderlichen Dokumente.


Wir übernehmen für Sie

  • die Prüfung auf Anwendbarkeit des vereinfachten Verfahrens gem. Art. 18 VVA
  • die Einstufung der Abfälle gem. Der gültigen Basel- und OECD-Listen
  • den Austausch mit den zuständigen Behörden bei Fragen zur Einstufung der zu verbringenden Abfälle gem. Anhang III VVA (Grüne Liste)
  • die Vorbereitung / Erstellung eines Vertrags zur Verbringung von Abfällen gemäß des Anhang VII der VVA
  • das Ausfüllen / Vervollständigen des Begleitformulars nach Anhang VII der VVA


Sprechen Sie uns gerne an!