Detailansicht

Weiße Weihnachten

13.12.2019 - Buhck Umweltberatung GmbH,

Zu Weihnachten wiederholt sich jedes Jahr der Wunsch nach einer schneeglitzernden, weiß beschneiten Landschaft.

Realistischer ist der Wunsch vieler Bauherren nach Baustoffe mit einem hohen Weißgrad. Lacke, Farben, Sichtbeton, Putze und Kunststoffe, zum Beispiel für Fenster, sollen möglichst dauerhaft strahlend weiß sein und nicht mit der Zeit vergrauen. Um dieses zu erreichen wird häufig das mineralische Weißpigment Titandioxid eingesetzt.

Dieser Stoff in Pulverform wurde jetzt von der Europäischen Kommission als ein Stoff „mit Verdacht auf krebserzeugenden Wirkung beim Menschen“ eingestuft. Falls es keine Einwände mehr gibt, könnte diese neue Regelung ab Sommer 2021 in Kraft treten.

Da die europäische CLP-Verordnung ist in den EU-Mitgliedsstaaten unmittelbar rechtsgültig. Da die deutschen Abfallrahmenrichtlinie sich auf die Verordnung bezieht, hätte die Änderung Auswirkungen auf alle Abfälle, die Titandioxid in Konzentrationen über einem Prozent enthalten. Sollten diese Abfälle in Zukunft als gefährliche Abfälle eingestuft werden, hätte dieses Auswirkungen für bedeutenden Abfallströme aus dem Bau- und Abfallsektor.

Kritiker der Entscheidung wenden ein, dass nicht klar ist, ob die Einstufung spezifisch für Titandioxid ist, oder ob das Gesundheitsrisiko für den Menschen durch eine generelle Staub-Exposition entsteht. Diesem Risiko wäre durch einen verbesserten Staubschutz zu begegnen.

Sowohl im Bereich Arbeitssicherheit, wie auch im Bereich Bauabfallentsorgung, ob gefährlich oder nicht, stehen wir Ihnen bei allen Fragen gerne beratend zur Seite.

Für einen Kontakt zu unseren Experten wenden Sie sich an Herrn Robert Texter (rtexter@buhck.de).

Wir wünschen Ihnen weiße Weihnachten und einen besinnlichen Jahreswechsel.

Zurück