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Gemeinsamer Abfallwirtschaftsplan

13.05.2020 - Buhck Umweltberatung GmbH,

Gemeinsamer Abfallwirtschaftsplan für Bau- und Abbruchabfälle in Hamburg und Schleswig-Holstein beschlossen

Die Freie und Hansestadt Hamburg und Schleswig-Holstein haben den „Gemeinsamen Abfallwirtschaftsplan für Bau- und Abbruchabfälle in Hamburg und Schleswig-Holstein“ am 24.03.2020 verabschiedet.

https://www.hamburg.de/abfall/4893574/abfallwirtschaftsplaene/

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/A/abfallwirtschaft/abfallwirtschaftsplaene.html

Abfallwirtschaftspläne (AWP) sind gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz von den Ländern aufzustellen. Sie sind ein wichtiges Instrument für die überregionale Planung und Steuerung der Abfallentsorgung und dienen der Festlegung landesspezifischer Rahmenbedingungen in der Abfallwirtschaft. Seit dem Jahr 2006 wird aufgrund der engen Verzahnung der Bau- und Bauabfallwirtschaft in der Metropolregion Hamburg – in Deutschland einmalig über die Bundesgrenzen hinaus – ein gemeinsamer AWP erstellt.

Mit dem Abfallwirtschaftsplan wird unter anderem geprüft, ob die Entsorgung der Bau- und Abbruchabfälle für den gesetzlich vorgegebenen Planungshorizont bis 2030 gesichert ist. In diesem Rahmen werden auch die Deponiekapazitäten thematisiert.

Im Ergebnis wird festgestellt, dass in beiden Ländern ausreichende Anlagenkapazitäten zur Verfügung stehen und damit die Entsorgung der Bauabfälle weiterhin gesichert ist.

Die im Zuge der Erarbeitung des AWP erfassten Datensätze basieren jedoch auf Zahlen des Jahres 2016 und bilden die seit 2017 verschärfte Situation bei der Verwertung von mineralischen Bau- und Abbruchabfällen nicht ausreichend ab. Im Zuge der Bewertung der Stellungnahmen zum AWP wurde daher der Aspekt „aktuelle Entwicklungen“, aufgegriffen, indem ein neues Kapitel 8 „Aktuelle Entwicklungen und Ausblick“ formuliert wurde.

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